Versprengte Reste

20. März 2014
Knapp sechs Wochen nach der Sprengung des AfE-Turms in Frankfurt am Main ist am gestrigen Tag ein Bagger bei der Räumung des verbliebenen Schutts auf einen nicht detonierten Sprengkörper gestoßen. Bei der anschließenden Explosion wurde niemand verletzt und auch der entstandene Schaden fällt wohl relativ gering aus. Wir nutzen diese Meldung, um einen Rückblick auf unseren kurzen Live“-Beitrag vom 02. Februar dieses Jahres zu werfen:

AfE

Von 116 auf 0 Meter
– in 7 Sekunden

Der im Jahr 1972 erbaute AfE*-Turm in Frankfurt hat jahrzehntelang die Fakultäten für Gesellschaftswissenschaften und Psychologie der Uni Frankfurt beherbergt. Am 2. Februar 2014 wurde der 116 Meter hohe „Elfenbein“**-Turm gesprengt und verschwand so endgültig von der Bildfläche. Wir waren dabei und haben der Restwerdung dieses nicht immer unumstrittenen Gebäudes aus nächster Nähe beigewohnt.

*AfE= Abteilung für Erziehungswissenschaft. Diese Abteilung zog jedoch erst gar nicht in den Turm ein, da sie vor der Eröffnung bereits wieder geschlossen wurde. // **Schriftzug am Turmsims

 

Die Schuttwolken sind abgezogen:
Die Reste des AfE-Turms knapp eine Woche später

©Fotos: me/Magazin für Restkultur
ME für magazin-restkultur.de | © Magazin für Restkultur 2014

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