aluc: Up…was?

©aluc

Up…was?

[01|14] Als sich Arianna, Luise und Carina im Jahr 2009 bei FROM SOMEWHERE in London treffen, wissen sie nur, dass sie eines gemeinsam haben: Sie wollen dem hierzulande zu dem Zeitpunkt kaum verbreiteten Upcycling-Gedanken zu größerer Bekanntheit verhelfen. „Up…was?“ Upcycling!

Schon kurze Zeit später gründen sie das Modelabel aluc, ein Jahr darauf folgt bereits der erste Berliner Upcycling Fashion Store in Berlin, in dem aluc-Mode zu finden ist. Das besonders Besondere: aluc-Fashion sieht man es nur bedingt an, dass zu ihrer Herstellung Produktionsreste und Farbproben aus einer österreichischen Weberei oder recycelte Knöpfe verwendet werden. Woher wir dennoch wissen, aus welchem Material die Hemden, Blusen und Kleider gefertigt sind? Bei aluc.eu erhalten alle Produkte eine ausführliche Beschreibung, die keinen Zweifel an der Herkunft der verarbeiteten Materialien lässt. Ach, und der Name? Dazu die Designerin und Mitbegründerin Luise Barsch: aluc setzt sich ganz einfach aus den Anfangsbuchstaben von arianna, luise und carina  zusammen.“ 

Dass Upcycling längst kein flüchtiger Trend mehr ist, ist außerdem daran zu erkennen, dass der Upcycling Fashion Store auch diesmal Protagonist der Berliner Fashion Week 2014 sein wird. Präsentiert werden dort aber nicht nur aktuelle aluc-Kollektionen: Beim UPCYCLING TALENTS #2-Event sind Arbeiten von Jungdesignern der Tomas-Bata-Universität (Zlin/Tschechien) zu sehen, die zeigen, wie sich aus unverkäuflichen Musterteilen des Prager Streetwear-Labels ragwear, überzeugende Mode gestalten lässt. Womit auch klar sein dürfte: Up…co? (co=Tschechisch: was) fragt auch in Tschechien bald niemand mehr …

© Fotos mit freundlicher Genehmigung aluc

ME für magazin-restkultur.de | © Magazin für Restkultur 2014

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