Strahlende Reste

STRAHLENDE RESTE
Restnews, 11. April 2014
 Mehr als 50 Jahre dauert nunmehr die Suche nach einem Endlager für überwiegend aus Kernkraftwerken stammenden hochradioaktiven Atommüll. Seit 1963 befassen sich unterschiedlichste Gremien, Kommissionen und Experten mit der Frage, wo und ob es eine geeignete Lagerstätte in Deutschland geben könnte und wie diese schließlich beschaffen sein müsste. Schon von 1967 bis 1978 wurden bereits  im Versuchsendlager Asse schwach- bis mittelstark radioaktive Abfälle eingelagert – bewährt hat sich dieses ja bekanntermaßen nicht. Einen erneuten Versuch startet seit gestern die neu ernannte Endlagerkommission: Diese soll Kriterien erarbeiten, auf deren Basis nach einem geeigneten Ort für die endgültige Lagerung radioaktiven Mülls gesucht werden kann“, so die Bundesregierung. Zeit hat die 32-köpfige Expertenkommission bis 2015 – für die strahlenden Reste hingegen gilt es einen Standort zu finden, der für mehrere tausend Jahre Sicherheit bietet. 
bundesregierung.de

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