Der Bereich Veranstaltungen befindet sich noch in der Aufbau- und Testphase. Aufmerksam machen wollen wir hier wann immer möglich auf Messen, Schnippelpartys oder andere Termine mit einem gewissen Restbezug. Es freut uns, wenn wir unter Mitmachen entsprechende Terminvorschläge genannt bekommen. Die Richtigkeit der Angaben verantworten die entsprechenden Ausrichter.
Nov
1
Sa
2014
7. Deutscher RecyclingDesignpreis 2015
Nov 1 2014 um 0:00 – Jun 30 2015 um 0:00

(Texte in Auszügen der Website recyclingdesignpreis.org entnommen)

7. Deutscher RecyclingDesignpreis 2015

Bewerben ab 1. November
Die Bewerbungsfrist zum Deutschen RecyclingDesignpreis 2015 beginnt am 01. November 2014. Die Bewerbungen können dann auf dieser Website per „Online-Anmeldung“ bis zum Bewerbungsschluss am 30. Juni 2015 eingereicht werden (das online-Formular finden Sie links in der Navigation).

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung finden am 06. September 2015 im  Museum MARTa Herford statt. Ende der Ausstellung ist der 1.November 2015. Anschließend folgen Präsentationen unter anderem in stilwerk Designcentern und im Museum der Dinge.

Dank einer großzügigen Förderung durch die Sparkasse Herford beträgt das Preisgeld insgesamt 4.000,- € (1. Preis 2.500,- €, 2. Preis 1.000,- €, 3. Preis 500,- €).

Ziel des Designpreises
Es ist gefordert, aus „Abfall“ und/ oder industriellen/ handwerklichen Produktionsrückständen Objekte und Gegenstände für den alltäglichen praktischen Gebrauch oder für Dekorations- und Ausstattungszwecke zu entwerfen.

Spektrum gefragter Entwicklungen 
Durch die Verwendung und den Gebrauch von weggeworfenen Dingen soll Nutzloses nutzbar gemacht werden. Das scheinbar Nutzlose, Weggeworfene soll für neue Produkte wiederverwendet werden. Das Spektrum gefragter Entwicklungen reicht von Deko-Artikeln über Möbel und Kleidung/Textilien bis Accessoires. Es gilt, den „verborgenen Sinn weggeworfener Dinge“ zu entdecken und nutzbar zu machen.

mehr Informationen unter:  recyclingdesignpreis.org

Mai
7
Do
2015
Blickwechsel – Zukunft gestalten Der Geist der Verschwendung – was kommt danach? @ Museum Angewandte Kunst Frankfurt am Main
Mai 7 um 19:00 – 22:00
(Texte der Website Museum für Angewandte Kunst entnommen)
Veranstaltungen
Blickwechsel – Zukunft gestalten
Der Geist der Verschwendung – was kommt danach?

07. Mai 2015, 19.00 Uhr

Unser gegenwärtig dominierendes Wirtschaftsmodell ist auf Wachstum hin ausgelegt. Es ist ein historisch gewordenes Modell und dennoch hat sich der Mythos verfestigt, es sei das einzige, welches Entwicklung und gesellschaftlichen Wohlstand sichert. Wissenschaftler sprechen davon, das Anthropozän habe begonnen, das Zeitalter der Menschen, die durch ihr Tun auch auf alle übrigen Prozesse der Erde Einfluss nehmen. Kann also dieses auf Wachstum basierte Wirtschaften das Maß aller Dinge sein, wenn man sich die globalen Auswirkungen des alltäglichen Handelns eines jeden Einzelnen anschaut?

Niko Paech, Experte für Fragen des nachhaltigen Konsums, beleuchtet zu Beginn des Blickwechsels kritisch den neuen Königsweg des „grünen“ Wachstums. Denn wie fair ist eigentlich Bio? Er stellt sein Konzept einer Postwachstumsökonomie vor und fragt, ob nicht jede Variante eines Wachstumsmodells letztlich darauf abziele, den Konsum anzukurbeln?

Im Anschluss daran stellt Christine Fuchs zur Diskussion, ob Wachstum in einigen Bereichen nicht doch für ein gutes Leben unabdingbar sei. Aber woher stammen unsere Bewertungskriterien, was dieses gute Leben ist? Fuchs lenkt den Blick auf die kulturelle Kodierung unserer Wünsche und fokussiert  darauf, wie Bedürfnisse künstlich erzeugt werden.

Aus ihrer unmittelbaren Unternehmerpraxis heraus stellen Kristine Heckmann (hessnatur) und Matthias Emde (Transition Town Frankfurt) alternative Formen des Wachstums und des Wachsens vor und sie erörtern, wo ganz praktisch deren Möglichkeiten und Grenzen liegen.

Nach ihren Stellungnahmen diskutieren Matthias Emde, Christine Fuchs, Kristin Heckmann und Niko Paech gemeinsam mit Laura Krautkrämer und dem Publikum, wie ein sinnstiftendes und zukunftsfähiges Wirtschaften gestaltbar sein kann. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Tätigkeiten reflektieren sie, welche kulturellen und politischen Zwänge den Konsumenten am Geist der Verschwendung festhalten lässt – obwohl bekannt ist, dass die Grenzen unseres Planeten längst überschritten sind. Ebenso nehmen sie sich der Frage an, wie in einer nicht mehr wachsenden Wirtschaft Wohlstand neu definiert und verteilt werden kann, so dass ein gutes Leben für alle möglich wird. Demnach gilt es zu erörtern, ob es dafür eines „ganzheitlichen“ ökologischen Fußabdrucks bedarf.

Blickwechsel – Zukunft gestalten ist eine von der Kunsthistorikerin und freien Kulturgestalterin Nicole Hohmann gemeinsam mit dem Museum Angewandte Kunst entwickelte Reihe. Vierteljährig werden anhand verschiedener Themenblöcke aktuelle Fragestellungen nachhaltiger Entwicklung diskutiert. Sie ermöglichen ein Zusammentreffen zwischen Expertinnen und Experten, Besucherinnen und Besuchern, die sich den wechselnden Inhalten kritisch widmen und die so den Diskurs zu ökologischen und sozialen Themen erweitern.

Die kommenden Blickwechsel (im 3. und 4. Quartal 2015) setzen sich mit dem Zusammenhang von Mobilität und Migration auseinander, wenden sich Fragen globaler Stadtentwicklung und sozialer Infrastruktur zu und behandeln die Auswirkungen der Verfügbarkeit digitaler Techniken auf unseren Alltag.

Im 4. Quartal 2015 werden die Blickwechsel des laufenden Jahres schließlich mit einer eintägigen Konferenz abgerundet, die sowohl Rückschau auf die bisherigen Themen, als auch Vorschau auf die Diskursreihe zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“ in 2016 im Museum Angewandte Kunst sein wird.

 

museumangewandtekunst.de

Jun
8
Mi
2016
Podiumsgespräch mit Harald Welzer @ Museum für Angewandte Kunst
Jun 8 um 18:00
Podiumsgespräch mit Harald Welzer @ Museum für Angewandte Kunst | Frankfurt am Main | Hessen | Deutschland

Die smarte Diktatur. Angriff auf unsere Freiheit, Podiumsgespräch mit Harald Welzer im Rahmen der Reihe „Blickwechsel – Zukunft gestalten“ im Museum Angewandte Kunst, Frankfurt

Smartphone, Smart Home, Smartwear – Unser Alltag wird zunehmend bestimmt von Produkten, die mit der sympathischen Vorsilbe „smart“ einen Zugewinn an Lebensqualität versprechen. Doch was ist der Preis, den wir dafür zahlen? Welche Risiken bergen diese Technologien in puncto Datenschutz? Werden Konsum und Überwachung in ihnen untrennbar verbunden? Und was bedeutet das für unsere freiheitliche Lebensführung?

In seiner jüngsten Analyse der großen gesellschaftlichen Zusammenhänge kommt Harald Welzer zu alarmierenden Ergebnissen: Beinahe unbemerkt entsteht laut dem Sozialpsychologen inmitten der Demokratie eine neue Form totalitärer Herrschaft, die er die „smarte Diktatur“ nennt. Diese kommt ohne Spitzel und Spione aus, denn bei unseren Bewegungen im Internet geben wir selber mit jedem Klick unsere persönlichen Informationen preis. Facebook, Google und Co. können so ein ungeheures Wissen über ihre Nutzer sammeln, von dem niemand weiß, wozu es eines Tages genutzt werden mag. Welzer warnt eindringlich vor einem Szenario totaler Transparenz und Überwachung, in dem Hyperkonsum und Bequemlichkeit nicht nur den Planeten zerstören, sondern auch die demokratischen Grundwerte aushebeln. Doch so weit muss es nicht kommen. Er schlägt Auswege und Alternativen vor und fordert leidenschaftlich dazu auf, den „smarten Diktatoren“ die Stirn zu bieten und unser Recht auf Freiheit zu verteidigen. ©Text: Museum für Angewandte Kunst

 

 

Über rstklr 183 Artikel
Dieser Autor hat noch keine persönlichen oder biographischen Angaben zum Autorenprofil hinzugefügt.
Über rstkltr 172 Artikel
Dieser Autor hat noch keine persönlichen oder biographischen Angaben zum Autorenprofil hinzugefügt.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.