In kurzen Schlaglichtern werfen wir einen Blick auf Restmeldungen in anderen Medien – und verlinken auf die entsprechenden Beiträge. Weiter unten greifen wir besonders interessante Nachrichten auf und kommentieren diese mal sachlich, humorvoll oder aber auch nachdenklich.

08.11.21

»TAUSENDE TONNEN CORONA-MÜLL LANDEN IM MEER«

»Forscher haben berechnet, dass allein bis August 2021 8,4 Millionen Tonnen pandemiebedingter Plastikmüll angefallen sind. (...)«

21.01.20

»Schöner Wohnen mit Schrott«

»Ob Fußboden, Raumteiler, Stuhl oder Ziegel – immer mehr Designer tüfteln an neuen Werkstoffen aus Abfall. Selbst Urin wird zur Ressource. (…)«

07.01.20

»Leichensuche in der Mülldeponie«

»Seit Oktober wird die Frankfurterin Iryna U. vermisst. Nun ist die Polizei sicher, dass sie getötet wurde und sucht in einer hessischen Mülldeponie.«

29.03.19

»iFixit: AirPods 2 bleiben "Wegwerfartikel"«

»In Hinblick auf Reparierbarkeit hat sich bei Apples kabellosen Ohrhörern nichts verbessert, beklagt iFixit.«

23.03.19

»Benzin aus Plastikbechern«

»Aus Müll wie Trinkbechern wollen Austrian Airlines und eine österreichische Mineralölgesellschaft Rohöl gewinnen.«

21.02.19

Recycling-Medaillen

Über die japanische Initiave, aus Handys Edelmetalle für die Medaillen der Olympischen Spiele 2020 zu gewinen, spricht die »Kinderzeit«.

13.02.19

Tabakreste im Müll ...

... lösen tödlichen Brand aus, bei dem fünf Menschen in Lambecht (Pfalz) umkommen.

24.12.18

Überreste eines Pferdes

Forscher haben in Pompeji die Überreste eines Pferdes entdeckt. Das Tier kam während des Vulkanausbruchs des Vesuv (79 n. Chr.) um.

24.10.18

»Was bringt ein Plastikverbot?«

Die FAZ zu dem geplanten Verbot diverser Plastikartikel in der EU.

24.10.18

»Mikroplastik im Darm nachgewiesen«

»Plastik in Gewässern und Böden wird zunehmend zum Problem. Forscher haben winzige Plastikpartikel nun auch in menschlichen Stuhlproben gefunden […]«

01.10.18

»Der Schatz für morgen«: Reste

Schwerpunktausgabe des Wirtschaftsmagazin »brand eins« rund um: Reste.

28.09.18

»Mülltrennung auf Belgisch«

»Orange ist für Bio, aber nicht für Eierschalen; blau ist für Plastik, aber nicht für Verpackungen«: über das neue Mülltrennungssystem in Brüssel.

06.09.18

»Burberry stoppt Verbrennen unverkaufter Ware«

»Lieber vernichten als Preise senken - damit soll bei Burberry Schluss sein. Das britische Luxuslabel will Ladenhüter künftig recyceln oder spenden. «

19.07.18

»Burberry zerstört eigene Waren«

»Die Luxusmarke Burberry hat im vergangenen Jahr Mode- und Kosmetikwaren im Wert von rund 32 Millionen Euro zerstört.«

16.07.18

»Es grünt auf dem Monte Scherbelino«

»Einst war der Monte Scherbelino eine trostlose und übelriechende Mülldeponie. Doch dank eines ambitionierten Projekts erobert die Natur […]«

18.06.18

SCHÜLERFIRMA „STREETCYCLED“

»Schüler des Max-Planck-Gymnasiums in Düsseldorf zweckentfremden ausrangierte Straßenschilder.«

07.04.18

»Weltraumschrott soll harpuniert werden«

Die FAZ über die von britischen Forschern entwickelten Harpunen, mit denen Weltraummüll aus der Atmosphäre gezogen und zerstört werden soll.

05.04.18

»Das letzte Geschäft«

»In Hessen soll sich ein Mann seit 2016 immer wieder auf Bürgersteigen erleichtert haben. Nun ist er aufgeflogen (…)« Der Spiegel zum »Kotspurleger

06.03.18

132 Jahre alte Flaschenpost

»Erst dachte sie, es sei Müll, dann änderte sie ihre Meinung«, so die SZ zum Fund einer 132 Jahre alten Flaschenpost an einem australischen Strand.

11.03.18

Vermüllungs-Syndrom vor der Linse

Der französische Fotograf Arnaud Chochon gibt mit einer Fotoreportage Einblicke in das Leben eines am »Vermüllungs-Syndrom« leidenden Menschen.

26.01.18

»Deutschland schmeißt weg«

Schwerpunktseite von SZ online rund um Müll, Recycling und Hundekotbeutel.

24.01.18

»Remondis will Grünen Punkt kaufen«

»Die Müllbranche bangt: Remondis sondiert die Übernahme des Dualen Systems. Für die Verbraucher könnte das teuer werden.« (Text: FAZ)

16.01.18

»Plastikverpackungen in der EU sollen bis 2030 recycelbar sein«

Die Wochenzeitung »Die Zeit« zur Strategie der EU-Kommission gegen Plastikmüll.

19.01.18

»Restbestände werden versteigert«

»Spiegel Online« zu den Restbeständen der insolventen Fluggesellschaft »Air Berlin«, die bei einer Online-Auktion meistbietend versteigert werden.

05.01.18

»Deutschland versinkt im Plastikmüll«

»Weil China die Grenzen für Altplastik dicht macht, muss das deutsche Recyclingsystem noch mehr Kunststoffabfall bewältigen«, so die FAZ.

04.01.18

»Von Lumpen und Sammlern: das Geschäft mit den Altkleidern«

»Altkleider sind ein Markt, um den sich viele reißen«, so der HR. Der Sender leuchtet in einem Schwerpunkt den Altkleidermarkt aus.

23.09.17

»Landshut« zurück in Deutschland

»Das 1977 entführte Lufthansa-Flugzeug ist in die Bundesrepublik zurückgebracht worden.« Der Spiegel wirft einen Blick auf die Geschichte der Boeing.

27.07.17

»Brotzeitreste aus der Bronzezeit«

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Fund eines Holzgefäßes aus der Bronzezeit, der aufgrund zurückgehender Gletscher zu Tage befördert wurde.

27.07.17

»Brotzeitreste aus Bronzezeit«

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Fund eines Holzgefäßes aus der Bronzezeit, der aufgrund zurückgehender Gletscher zu Tage befördert wurde.

11.08.17

»Müllwagen kippt auf Auto - fünf Tote«

Möglicherweise aufgrund eines technischen Defekts ist ein Müllwagen umgekippt und hat ein Auto mit fünf Insassen unter sich begraben.

14.08.17

»Plogging«: Joggen und Müll sammeln

Der SWR über eine neue Sportart aus Stockholm: Plogging. Jogger laufen nicht nur, sondern bücken sich gelegentlich und sammeln dabei Müll auf.

27.07.17

»Recht auf Reparatur«

Ausführlicher Beitrag der Computerzeitschrift »Macwelt« über Vorhaben der EU, Hersteller zur Herstellung langlebiger(er) Geräte zu bewegen.

25.06.17

»Kleidung aus Plastikschrott«

Mit obiger (etwas dissonanten) Überschrift fragt Spiegel.de, ob es gut für die Umwelt ist, dass Modekonzerne Kleidung aus Plastikmüll herstellen.

29.05.17

"Selbst beim Talk wird der Restsport erdrückt"

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die Sendung "Hart aber Fair", in der über die "Untiefen des Kommerzfussballs" debattiert wurde.

17.04.17

»Toter Säugling in Kleidersack«

»Die Leiche des Säuglings lag in einem Kleidersack in einem Container. Zwei Mitarbeiter einer Spedition hatten das tote Baby entdeckt.«

16.04.17

»Mindestens 22 Tote durch rutschende Müllkippe«

»Durch den Einsturz einer Müllhalde in Sri Lanka sind nach jüngsten Angaben mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.«

13.03.17

Tote bei Erdrutsch auf äthiopischer Müllkippe

Bei dem Erdrutsch einer Müllkippe in Addis Abeba sterben 65 Menschen. Diese hatten die Mülldeponie nach Brauchbarem durchwühlt.

29.03.17

»Frisch verpackt: Neues Verpackungsgesetz im Bundestag«

( Audio-Kommentar 2'53 Min.)

06.04.17

»Gesalzener Konflikt«

Podcast (24:48 Min.) über die Gesellschafts-, Entsorgungs- und Umweltpolitischen Fragen rund um den osthessischen Kali-Bergbau bei K+S.

16.06.14

»Dann warf man sie weg.«

Die Wochenzeitung »Die Zeit« über katholische Kinderheime in Irland, in denen Babys regelmäßig und in großer Zahl »entsorgt« wurden.

06.03.17

»Handbrause statt Klopapier«

Der Hessische Rundfunk im Gespräch mit Olga Witt, die in Köln den ersten Unverpackt-Laden eröffnet hat.

05.03.17

»Ein Baby, weggeworfen wie Abfall«

Die Osnabrücker Zeitung über ehrenamtliche Müllsammler, die am Wochenende in einer Plastiktüte im Wald eine Babyleiche gefunden haben.

02.03.17

1947: Messie-Brüder in New York

Der Spiegel über das »Messie-Brüderpaar Collyer«, über das 1947 berichtet wurde.

10.02.17

»Verschrottung der ›Landshut‹ soll verhindert werden«

Die FAZ über das 1977 entführte Flugzeug »Landshut«, das seit einigen Jahren flugunfähig in Brasilien auf seine Verschrottung/Versteigerung wartet.

20.02.17

»Secondhand-Ware mit Flair«

Die FAZ über einen Laden namens „It’s a Wrap!“. Das Seconhand-Geschäft hat sich darauf spezialisiert, Outfits aus Filmen zu verkaufen.

15.02.17

»Warum Polizei-Uniformen fürs ›Upcycling‹ interessant sind«

Der Deutschlandfunk über die Modemacherin Mariko Takahashi, die mit dem DLF über die Attraktivität ausgedienter Uniformen fürs Upcycling spricht.

13.02.17

»Festlich inszenierter Trash«

»Der festlich inszenierte Trash wandert in die Tonne: Die Late-Night-Show ›Circus Halligalli‹ um Joko und Klaas wird abgesetzt.«

23.01.17

»Ba-Wü.: Müll-Lkw überrollt Frau - tot«

(...)

11.01.17

»Tunesien ist nicht die abfall von Deutschland«

Die taz ist nur eine der Medien, die auf das Plakat verweist, mit dem in Tunesien gegen die Rücknahme tunesischer Terroristen protestiert wurde.

16.01.17

Restguthaben in der Kritik

Was geschieht eigentlich mit dem Restguthaben auf Bezahlkarten bei Fußballspielen? ARD und Verbraucherzentralen kritisieren die aktuelle Praxis.

16.01.17

»Schwelbrand in unterirdischer Giftmüll-Deponie erstickt«

»Ein seit Monaten schwelender Brand in der unterirdischen Giftmüll-Deponie Herfa-Neurode ist gelöscht.«

16.01.17

»Bitte nicht wegwerfen!«

Soldiner über leidenschaftliche Lebensmittelretter: »Geht es ihnen darum, Bedürftigen zu helfen? Es geht vielmehr darum, Lebensmittel zu retten ...«

03.01.17

Krebsgefahr durch geschredderte Autoreifen auf Kunstrasen-Fußballplätzen?

Audio- und Textbeitrag von NDR Info über möglicherweise krebserregende Substanzen auf Kunstrasen-Fußballplätzen.

26.12.16

»Resteessen wird hip«

Das Manager-Magazin über Start-Ups und Innitiativen deren Geschäftsmodell auf der Verwertung überschüssiger Lebensmittel basiert.

27.12.16

»Keine neapolitanischen Verhältnisse«

Der FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler sieht noch keine »neapolitanischen Verhältnisse«, doch viele Frankfurter fühlen sich durch Müll belästigt.

16.12.16

»Freiwillige machen Dreckecken sauber«

Artikel der FAZ über die Beseitung von Müll in Hauseingängen/Baustellen sowie die Entfernung von Aufkleber an Laternen während einer Säuberungsaktion.

05.12.16

»Strafe für den ›Verschrotter‹«

Das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« über den "Verschrotter" Matteo Renzi, der nach dem Volksentscheid in Italien seinen Rücktritt erklärt hat.

10.09.16

»Resterampe mit Potenzial«

Die Wochenzeitung »Die Zeit« über den Börsengang des neuen E.on-Unternehmens Uniper

27.07.16

»Vom Muster-Recyclingbetrieb zur Schadstoffdeponie«

Die Süddeutsche Zeitung über eine Ausstellung im Puchheimer Rathaus (München) zum 125-jährigen bestehen der Münchner Abfallwirtschaft (bis 15. Juli).

26.06.16

»Jäger der vergessenen Autos«

Die FAZ über „Betriebsangestellte der Verkehrsüberwachung des Straßenverkehrsamtes“, die illegal abgestellten/entsorgten Fahrzeuge Ausschau halten

06.04.16

Vibrator in Mülleimer führt zu Evakuierungen und Straßensperrungen

Geräusche in einem Mülleimer der Herrentoilette einer Spielothek führen zu einem Großeinsatz der Polizei. Es ist aber keine Bombe – nur ein Vibrator.

31.03.16

»›Kükenschreddern‹ derzeit nicht zu verhindern«

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt verteidigt Entscheidung der Regierungskoalition zur Tötung männlicher Küken durch »Schreddern«.

10.03.16

Müllstreik in Málaga

Aus Protest gegen Lohnkürzungen haben spanische Müllmänner in Málaga einen Müllstreik ausgerufen. 500 Tonnen Müll kämen täglich hinzu.

11.03.16

Zwei Euro für Essensreste auf Teller

Ein Restaurant im nordrhein-westfälischen Menden sorgt für Diskussionen: Gäste, die Reste auf ihren Tellern lassen, droht eine »Strafe« von zwei Euro.

29.02.16

»Ich fühle mich wie Müll«

Jürgen Klopp, Trainer des Fußballclubs FC Liverpool, fühle sich nach der Niederlage gegen Manchester City im englischen Ligapokal »wie rubbish«.

03.02.16

Reinigungsfrau verwechselt Kunst mit Müll

Wie der Spiegel berichtet, hat eine Reinigungsfrau in einer Mannheimer Kirche eine Arbeit von Romana Menze-Kuhn für Müll gehalten – und entsorgt.

14.01.16

»Doggy Bags« in französischen Restaurants sind Pflicht

Seit Anfang 2016 sind französische Restaurants, die mehr als 150 Portionen täglich ausgeben, verpflichtet, übrig gebliebenes in »Doggy Bags« zu packen

19.01.16

Feuer auf Müllhalde in Santiago de Chile

Ein Brand auf einer der fünf großen Mülldeponien der chilenischen Hauptstadt sorgt laut Greenpeace für Atembeschwerden bei Einwohnern. [emol]

18.01.16

»Aus Müll mach Kleidung: Wie die ›Dirty Girls‹ auf Lesbos Flüchtlinge einkleiden«

»Dirty Girls of Lesvos Island«: Freiwillige sammeln auf Lesbos täglich um die 500 Kg Kleidung ein, waschen sie und kleiden Flüchtlinge damit ein.

05.08.15

»Alles muss runter« – über die Neuentdeckung des »geringsten unter den Räumen«

»Der Keller ist die Problemzone des Hauses: Das Abgelegte, Aufgehäufte, Reingepresste wird zum Vorwurf. Das Verdrängte kehrt unerledigt wieder.«

11.01.16

»Forscher weisen Plastik in Speisefischen nach«

Forscher haben Plastikreste (sogenanntes Mikroplastik) in den Mägen von Ost- und Nordseespeisefischen gefunden. Die Folgen für den Menschen? Unklar

03.01.16

»Auf dem Secondhand-Planeten«

»Der Mensch verändert den Planeten in nie gekanntem Ausmaß«, so der SZ-Autor Jan Willmroth – und lebe daher bildlich auf einer »Secondhand-Erde« …

20.11.15

»Mode aus Meeresmüll«

In ihrem Wirtschaftsteil befasst sich die Süddeutsche Zeitung unter anderem mit dem Recycling von Plastikmüll, Abwasser, Asphalt oder Flugzeugen.

24.11.15

Müllmänner finden Sprengstoffgürtel

Südlich von Paris finden Müllmänner in einem Mülleimer einen Sprengstoffgürtel, der zu denen gehört, die am 13. Nov. in Paris benutzt wurden.

23.11.15

„Kleidung ist so viel wert wie Wegwerfgeschirr“

Die FAZ über eine Greenpeace-Studie, der nach über eine Milliarde Kleidungsstücke in deutschen Kleiderschränken nie getragen werden.

08.11.15

Altglas-Verwertung

Eine Autorin der Tageszeitung taz geht den Wegen von Altglas in Frankfurt nach.

07.11.15

Aufbereitung von Laptops und PCs

Das Computer-Magazin »Heise« über Rechner aus Konzernen und Verwaltungen, die nach der Nutzung nicht im Müll landen, sondern aufbereitet werden.

08.07.15

Georg-Büchner-Preis 2015: »Abfall für alle«

Den renommierten Georg-Büchner-Preis 2015 erhält der Autor Rainald Goetz für seinen bereits im Jahr 2003 erschienenen Roman »Abfall für alle«.

05.06.15

»Recycling: Für die Tonne«

Das Wochenmagazin »Die Zeit« über das geplante neue Wertstoffgesetz, das im nächsten Jahr verabschiedet werden soll.

27.09.15

»Wertschöpfung statt Verschwendung«

Interview im Sender hr-Info zum neu erschienen Buch »Wertschöpfung statt Verschwendung« (Redline), in dem es um das Thema Kreislaufwirtschaft geht.

11.09.15

»Das ist Dreck, der in die Mülltonne gehört.«

Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende Büdnis 90/Die grünen über die Hass-Kommentare Rechtsgerichteter auf Ihrer Facebook-Seite.

09.09.15

»Wenn Single-Frauen mit 27 schon Reste-Status haben«

Als "Sheng nu" werden in der Volksrepublik China "übrig gebliebene Frauen" bezeichnet – und das schon, wenn sie die 27 überschritten haben ...

30.08.15

Ist der Trend von heute der Müll von Morgen?

Corinnna Tertel vom Hessischen Rundfunk macht sich ihre Gedanken rund um die Konsumgütermesse »Tendence«, die Ende August in Frankfurt stattfindet.

23.08.15

»Der Müll und die Stadt«

Weil eine große Mülldeponie geschlossen wurde und der Müll nicht abgeholt wird, kommt es in der libanesischen Hauptstadt Beirut zu Protesten.

07.08.15

»Sgt. Pepper? Ein Mischmasch aus Müll!»

Das zumindest behauptet Keith Richards von den Rolling Stones und meint damit das Beatles-Album »Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band» (1967) …

27.07.15

»Schuh-Recycling: Alte Treter auf neuen Pfaden«

Über eine deutsche Firma, die die weltweit erste Recycling-Maschine für Schuhe in Betrieb nehmen möchte.

12.07.15

»Ein beeindruckender Schritt«

Geht es nach der Huffington Post, ist es ein »beeindruckender Schritt«, dass ein niederländisches Bauunternehmen Straßen aus Plastikmüll fertigen will

24.06.15

Lebensmittelabfälle in der Gastronomie

Wie es mit kleinen Maßnahmen gelingt, in der Gastronomie weniger Lebensmittelabfälle zu erzeugen, leuchtet ein Artikel der SZ aus. [kostenpfl.]

16.06.15

Weniger Müll – Ofen aus

Weil immer mehr Hamburger ihren Müll trennen, wird eine der Müllverbrennungsanlagen in der Hansestadt nach 42 Jahren Betrieb geschlossen.

11.06.15

»Elektroschrott: EU-Kommission fordert Geldstrafe für Deutschland«

»210.078 Euro soll Deutschland täglich dafür bezahlen müssen, dass es nicht die EU-Gesetzesanforderungen für Elektroabfälle erfüllt.«

27.05.15

»COFFEE TO GO – STEUER AUF PAPPBECHER«?

Die Berliner Stadtverwaltung spielt mit dem Gedanken, eine Steuer auf Pappbecher zu erheben. DRadio Wissen leuchtet die Hintergründe aus.

22.05.15

Neues Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung in Frankreich

Verkaufen, spenden oder als Tierfutter verwerten – Französische Supermärkte ab einer Größe von 400qm dürfen Lebensmittel nicht mehr wegschmeißen.

12.05.15

»Strahlendes Erbe: Der Abriss von Biblis«

Beitrag des Hessischen Rundfunks rund um strahlende Reste und dem Rückbau des stillgelegten Kernkraftwerks Biblis.

29.04.15

Kooperation von Foodsharing und Tafeln

»Vereint gegen die Verschwendung«: Der Bundesverband der Tafeln schließt Kooperation mit Foodsharing

30.04.15

»EU sagt Plastiktüten den Kampf an«

EU-Parlament beschließt eine neue Richtlinie zum EU-weiten Einsatz von Plastiktüten – jetzt fehlt "nur" noch eine Einschränkung z.B. b. Lebensmitteln

10.04.15

»Europäische Initiative will Lebensmittelverschwendung verhindern«

Die Internetplattform »Foodwe« will es Produzenten ermöglichen, überschüssige Lebensmittel direkt an Hilfsorganisationen weiterzugeben.

26.03.15

»Fön, Handy, Waschmaschine – Programmierter Elektroschrott?«

Radiobeitrag des Hessischen Rundfunks rund um das Thema »geplante Obsoleszenz«. (ca. 55 Minuten)

16.03.15

»Plastik aus altem Brot«

Wissenschaftler in Potsdam arbeiten an einer Methode, mit der es gelingt, aus Brotresten Bioplastik (PLA) herzustellen.

18.03.15

Sterbliche Überreste Miguel de Cervantes' gefunden?

Die sterblichen Überreste des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes Saavedra (Don Quichote u.a.) sind nach langer Suche wohl gefunden worden

13.03.15

Atomare Mülllkippe Fukushima

Vier Jahre nach der Fukushima-Katastrophe stellt der radioaktive Müll weiterhin eine riesige Herausforderung dar. Eine Bilderstrecke

11.03.15

Reform des Elektrogesetzes

Die Reform des Elektrogesetzes ist vom Kabinett verabschiedet worden. Tagesschau.de hat die wichtigsten Informationen dazu zusammengestellt.

09.03.15

Plastikreste für 3D-Drucker

Studenten entwickeln Plastikreste verarbeitenden 3D-Drucker. Grund zur Kritik an Kunststoffen gibt es dieser Meldung zum Trotz natürlich dennoch.

09.03.15

Lebesmittelrecycling

Lebensmittelreste lassen sich ebenso wie Kaffeesatz oder Trester neu- und umverwerten. Wissenschaftliche und kommerzielle Initiativen zeigen auf, wie.

03.03.15

Plastiktüte adé?

Die Plastiktüte als Auslaufmodell? Wenn es nach dem EU-Rat geht, schon. In Deutschland werde Kunststofftragetaschen daher vielleicht sogar besteuert.

06.03.15

»Ölfässer zu Rettungsbooten«

In einer Bilderstrecke zeigt Zeit Online eine Vielzahl unterschiedlicher Wiederverwertungsmöglichkeiten für ausgediente Ölfässer rund um den Globus.

05.03.15

Plastikmüll im Meer

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka stellt umstrittenes Forschungsprogramm über »Ökologische Aspekte von marinem Mikroplastik« vor.

04.03.15

»Entwickler der Kaffeekapseln bereut seine Erfindung«

»Der Erfinder der Kaffeekapseln K-Cups ist sich mittlerweile nicht mehr sicher, ob er der Welt mit seinem Produkt einen Gefallen getan hat …«

05.03.15

Energie aus Urin

Forscher der University of the West of England (UWE)/Bristol haben ein Urinal entwickelt, bei dem mit Hilfe von Bakterien Strom erzeugt werden kann.

07.03.15

Neue Regeln für die Rücknahme und Verwertung alter Elektrogeräte

Geht es nach der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), soll der Einzelhandel dazu angehalten werden, alte Elektrogeräte zurückzunehmen.

Reste begegnen uns Tag für Tag in einer Vielzahl von Zusammenhängen und sind auch in den Medien immer wieder präsent. Wir greifen von Zeit zu Zeit Meldungen aus der Tagespresse, dem Internet oder aus dem Fernsehen auf und fassen diese mal humorvoll, mal sachlich oder aber auch nachdenklich zusammen.
CHEMIEWAFFEN-RESTE
RESTKOMMENTAR, 20. August 2014
 100 Jahre nach den entsetzlichen Erfahrungen, die im Laufe des 1. Weltkriegs gemacht worden sind, bleibt die Erkenntnis: C-Waffen scheinen wohl noch zum Normalinventar“ zumindest einiger Staaten und Armeen zu gehören. Was das mit Resten zu tun hat? Nun: Wie die FAZ gestern meldete, sind die vorerst letzten Reste des syrischen Chemie-Waffenarsenals an Bord eines Spezialschiffes im Mittelmeer vernichtet worden. Diese an sich ja gute Meldung sagt allerdings mitnichten etwas über die technischen Fähigkeiten des Landes zur zukünftigen Herstellung dieser Waffen aus. Und ebenso wenig auch etwas darüber, ob die für die Produktion von Sarin, Senfgas und Co. benötigten Chemikalien nicht zum Teil wieder aus deutschen Chemiewerken stammen könnten. 188 Staaten haben zwar das von der Organisation für die Verhinderung Chemischer Waffen (OPCW) beschlossene Abkommen von 1997 ratifiziert, doch Ägypten, Nordkorea oder der Südsudan gehören bis heute nicht dazu. Bereits im Jahr 2012 hätten außerdem alle Chemiewaffenbestände vernichtet werden sollen – einige Staaten wie die USA oder Russland hängen dem Zeitplan noch weit hinterher. Übrigens: Die auf hoher See entstandenen Chemie-Reste der syrischen C-Waffen werden wiederum in Deutschland und in Finnland als Industriemüll entsorgt werden. 
Siehe auch: faz/taz/hna

weitere Restmeldungen

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UNSTERBLICHE ÜBERRESTE
Restnews, 29. April 2014
 Gestern ist in einem Nonnenkloster in Madrid die „Operation Cervantes“ angelaufen. Ziel der Aktion ist es, die Überreste des spanischen Schriftstellers Miguel de Cervantes Saavedra zu finden, die dort vermutet werden. Bekannt geworden ist Cervantes insbesondere durch die Figuren des Don Quijote von la Mancha, dem Ross Rocinante und den Knappen Sancho Pansa, die wohl zurecht als unsterblich bezeichnet werden könnten. Als sicher gilt zwar, dass der Autor am 23. April 1616 in dem  Gotteshaus seine letzte Ruhe gefunden haben dürfte – seine Ruhestätte konnte bislang jedoch nicht ausgemacht werde. Auf dem unter Denkmalschutz stehenden Gelände, das weiterhin von Nonnen bewohnt wird, erhoffen sich Experten unter Einsatz von Infrarotgeräten und Schallsensoren, Aufschlüsse darüber zu erhalten, wo der spanische Nationaldichter vor knapp 400 Jahren bestattet worden sein könnte. 

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STRAHLENDE RESTE
Restnews, 11. April 2014
 Mehr als 50 Jahre dauert nunmehr die Suche nach einem Endlager für überwiegend aus Kernkraftwerken stammenden hochradioaktiven Atommüll. Seit 1963 befassen sich unterschiedlichste Gremien, Kommissionen und Experten mit der Frage, wo und ob es eine geeignete Lagerstätte in Deutschland geben könnte und wie diese schließlich beschaffen sein müsste. Schon von 1967 bis 1978 wurden bereits  im Versuchsendlager Asse schwach- bis mittelstark radioaktive Abfälle eingelagert – bewährt hat sich dieses ja bekanntermaßen nicht. Einen erneuten Versuch startet seit gestern die neu ernannte Endlagerkommission: Diese soll Kriterien erarbeiten, auf deren Basis nach einem geeigneten Ort für die endgültige Lagerung radioaktiven Mülls gesucht werden kann“, so die Bundesregierung. Zeit hat die 32-köpfige Expertenkommission bis 2015 – für die strahlenden Reste hingegen gilt es einen Standort zu finden, der für mehrere tausend Jahre Sicherheit bietet. 
bundesregierung.de

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RESTE MIT SPRENGKRAFT
Restnews, 04. April 2014
 Zu den Resten mit einer gewissen Sprengkraft gehören die hunderttausend Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg, die Experten noch heute unter deutschem Boden vermuten. In einem ausführlichen Artikel mit dem treffenden Titel „Unter uns“ befasst sich die Wochenzeitung DIE ZEIT (Ausgabe 14/2014) mit den zum Teil beträchtlichen Problemen, die die bis zu 1,8 Tonnen schweren Zeitbomben auch in Zukunft aufwerfen werden. Für eine gewisse Bombenstimmung sorgen insbesondere Zeitzünderbomben, die beispielsweise in Hamburg, Berlin oder München im Erdreich schlummern und perfiderweise genau darauf ausgelegt waren: Mit dem Ziel die Moral der Menschen zu brechen, sollte ihre Ladung erst nach einigen Minuten, Tagen oder Wochen ohne Vorwarnung hochgehen. Dass noch nach 68 Jahren eine erhebliche Gefahr von den Bombenresten ausgeht, ist auch den zuständigen Behörden klar – eine allumfassende Räumung wäre jedoch nicht nur schwer, sondern außerordentlich kostspielig. So werden auch in Zukunft noch ein- bis zweimal im Jahr Blindgänger unverhofft explodieren oder aber bei Grabungsarbeiten entdeckt werden. 
zeit.de

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VERSPRENGTE RESTE
20. März 2014
Knapp sechs Wochen nach der Sprengung des AfE-Turms in Frankfurt am Main ist am gestrigen Tag ein Bagger bei der Räumung des verbliebenen Schutts auf einen nicht detonierten Sprengkörper gestoßen. Bei der anschließenden Explosion wurde niemand verletzt und auch der entstandene Schaden fällt wohl relativ gering aus. Wir nutzen diese Meldung, um einen Rückblick auf unseren kurzen Live“-Beitrag vom 02. Februar dieses Jahres zu werfen:

AfE

Von 116 auf 0 Meter
– in 7 Sekunden

Der im Jahr 1972 erbaute AfE*-Turm in Frankfurt hat jahrzehntelang die Fakultäten für Gesellschaftswissenschaften und Psychologie der Uni Frankfurt beherbergt. Am 2. Februar 2014 wurde der 116 Meter hohe „Elfenbein“**-Turm gesprengt und verschwand so endgültig von der Bildfläche. Wir waren dabei und haben der Restwerdung dieses nicht immer unumstrittenen Gebäudes aus nächster Nähe beigewohnt.

*AfE= Abteilung für Erziehungswissenschaft. Diese Abteilung zog jedoch erst gar nicht in den Turm ein, da sie vor der Eröffnung bereits wieder geschlossen wurde. // **Schriftzug am Turmsims

 

Die Schuttwolken sind abgezogen:
Die Reste des AfE-Turms knapp eine Woche später

©Fotos: me/Magazin für Restkultur

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RESTLOS GELÖSCHT
Restnews, 31. Mai 2014
 Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat vor knapp zwei Wochen der Klage eines Spaniers stattgeben und entschieden, dass jeder Mensch ein Recht auf Vergessen habe. Bemängelt, dass Daten über die Zwangsversteigerung seiner Immobilie nach über mehr als sechzehn Jahren noch immer in Verbindung mit seinem Namen gebracht werden konnten.   google.com

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EIN REST VERNUNFT
05. März 2014
Das Magazin für Restkultur ist kein politisches Magazin – was allerdings nicht bedeutet, dass wir unpolitisch sind oder keinen Blick über den Resterand wagen. Schließlich passt es aber ja ganz gut, wenn wir an den Rest Vernunft appellieren, den hoffentlich die russische Führung noch aufzubringen in der Lage sein wird. Um nicht irgendwann an dieser Stelle von dem Rest eines Staates sprechen zu müssen, der da Ukraine hieß. Oder noch viel schlimmer: Von den Resten des europäischen Friedens. 
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POST(UM)
Restnews, 03. März 2014
 Mit etwas Verspätung greifen wir eine Meldung der Süddeutschen Zeitung auf, in der es um postume Überbleibsel der besonderen Art geht: Ein 19jähriges japanisches Mädchen hatte demnach einen Brief an ihre Eltern aufgeben und die Postzustellung mit 10jähriger Verzögerung veranlasst. Als diese den Brief vor einigen Tagen erhielten, lasen sie unter anderem:  „Ich denke, in zehn Jahren werde ich verheiratet sein und Kinder haben.“ Dazu kam es jedoch nicht, denn die Verfasserin des Briefes verstarb bei der Tsunami-Katastrophe vor drei Jahren. 

süddeutsche.de

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WAS ÜBRIG BLEIBT
14. Februar 2014
Wenn ein Bauer einen Baum pflanzt oder seinen Acker bestellt, sieht er es mitunter ungern, wenn sich jemand „unerlaubt“ der Äpfel oder Kartoffeln bemächtigt. Wenn also ein Schweizer Nahrungsmittelkonzern Wasservorkommen in Nigeria erschließt, ließe sich ja ähnlich viel Verständnis dafür aufbringen, dass es für abgefülltes Wasser einen monetären Gegenwert erwartet. Oder? An Verständnis dafür aber fehlt es dem Zuschauer, wenn wie in der 3Sat-Dokumentation „Wem gehört das Wasser?“ zu sehen, das Lebenselixier der lokal ansässigen Bevölkerung entzogen und ihr nicht in ausreichender und sauberer Menge zur Verfügung steht. Den ohnehin schon unter großen Existenznöten leidenden Menschen in der Nähe einer nigerianischen Abfüllanlage bleibt nichts anderes übrig, als der Weg zu einem der wenigen öffentlichen Brunnen oder zu (wohlgemerkt nicht vom Abfüller organisierten) Wasserspenden. Oder natürlich auch der Gang in einen Supermarkt, wo es das abgefüllte Wasser – für viele jedoch unerschwinglich – auch käuflich zu erwerben gibt. 

Quelle: 3Sat

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WIR WAREN DAS NICHT!
Restnews, 28. Januar 2014
Viele, die heute Morgen die Nachricht auf spiegel.de gelesen haben, kamen möglicherweise nicht umhin zu denken: „Das waren die von Magazin für Restkultur“. Und in der Tat: Wir müssen einräumen, dass wir nicht abgeneigt sind, selbst für noch so abwegig anmutende Restvorkommen ein gewisses Interesse zu entwickeln. In diesem besonderen Fall haben wir nicht nur nicht unsere Finger im Spiel, sondern auch ein stichfestes Alibi. Mangelnde Personal- und Finanzressourcen tragen zusätzlich dazu bei, uns von jedem Verdacht der Beteiligung an der Tat freizusprechen –  obwohl es uns durchaus gefallen hätte, einige Tage in den Abruzzen zu verbringen. Dort nämlich ist in den letzten Tagen ein Fläschchen mit Blutresten Johannes Paul II aus einer kleinen Kirche entwendet worden. Ob das Interesse an dieser Reliquie einen religiösen oder doch eher restkulturellen Hintergrund hat, entzieht sich unserer Kenntnis. 

* Quelle: spiegel.de

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KIRCHE AUS RESTEN
17. Januar 2014

Zwar gehört Bild online nicht zu den bevorzugten Informationsquellen von magazin-restkultur.de, doch greifen wir den Hinweis von A. Z. auf (einem Fan der ersten Stunde – Danke, A.!) einen Artikel in eben dieser Zeitung gerne auf. Wie Bild also heute berichtet, errichtet der ehemalige Mönch Justo Gallego Martinez aus Mejorada del Campo (in der Nähe von Madrid gelegen) schon seit mehr als 50 Jahren  eine Kathedrale, die hauptsächlich aus Resten und Restbaustoffen besteht. Die Säulen bestehen demnach aus alten Fässern und für das Gerüst hat Gallego Martinez wohl auf Kunststoffreste zurückgegriffen. Den Entschluss zum Bau traf Gallego Martinez im Jahr 1961, nachdem er überraschend eine schwere Krankheit überstanden hatte. Mit dem Gotteshaus möchte der 88 jährige seine Dankbarkeit für das „Wunder“ seiner damaligen Heilung ausdrücken. In unserer Rubrik Restkultur: Architektur war über dieses Projekt bislang leider nichts zu lesen, doch hoffen wir, dies bald nachholen und auch mit Fotos dokumentieren zu können. 

* Quelle: Bild online

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RESTE VON GLÜCK
Restnews, 10. Januar 2014
Immer häufiger ist in den Medien von den geschätzten 100 – 150 Tonnen* Plastikmüll die Rede, die auf den Weltmeeren für massive Probleme sorgen – ein Thema, das auch uns beschäftigen wird.  Wenig gesprochen wird jedoch über im Meer treibende Sargdeckel – ein bislang wenig erforschtes Phänomen, das wir allerdings nur deshalb aufgreifen, weil ein ebensolcher Sargdeckel einem 42 jährigen Taiwanesischen Nichtschwimmer das Leben gerettet hat. Wie die Süddeutsche Zeitung gestern berichtet, überlebte der Fischer, der von einer Welle ins Meer gerissen wurde, nur deshalb, weil er sich an einem im Wasser treibenden Sargdeckel klammerte. Erst nach 60 Stunden wurde er schließlich wieder an die Küste gespült. Ob und wie viele weitere Sargteile im Meer anzutreffen sein können, ist bislang nicht bekannt. Ebenso wenig, wohin die möglichen Sarginhalte hingetrieben worden sein könnten.

* Quelle: Deutsches Bundesumweltamt 

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