Nur die eine Erde? Nicht ganz.

Rohstoffgewinnung im All?

©Foto: Nasa
Kaum neigen sich irdische Rohstoffvorräte ihrem absehbaren Ende entgegen, droht wortwörtlich »Rettung« vom anderen Stern. Wie jüngst einer Meldung im Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« zu entnehmen war, hat die US-Regierung »eine quasi Lizenzvergabe zur Ausbeutung des Sonnensystems« verabschiedet. Diese räumt amerikanischen Unternehmen – so sie denn über die entsprechenden raumfahrttechnischen Möglichkeiten verfügen – gewissermaßen die Schürf- und Ausbeuterechte auf Asteoriden, Monden oder sonstigen galaktischen Gebilden ein. Unberücksichtigt bleibt dabei wohl der bereits in den 1970er Jahren abgeschlossene »Weltraumvertrag«, mit dem Kriege und Auseinandersetzungen rund um mögliche Weltraum-Vorherrschaftsansprüche entsprechender Länder verhindert werden sollen. Ausdrücklich wurde darin ja jede »nationale Aneignung durch Beanspruchung der Hoheitsgewalt, durch Benutzung oder Okkupation oder durch andere Mittel« verboten. Dahingestellt sei zwar, ob sich jenseits dieser juristischen und praktischen Fragestellungen jemals Raumfahrtmissionen auf die Suche nach Weltraum-Rohstoffen begeben werden. Doch vor diesem Hintergrund scheint zumindest erklärlich, warum wir unsere Erde so behandeln, als hätten wir nicht nur eine weitere, sondern gleich ganze Galaxien in Reserve …

Der Rest – in anderen Medien

23.03.19

»Benzin aus Plastikbechern«

»Aus Müll wie Trinkbechern wollen Austrian Airlines und eine österreichische Mineralölgesellschaft Rohöl gewinnen.«

21.02.19

Recycling-Medaillen

Über die japanische Initiave, aus Handys Edelmetalle für die Medaillen der Olympischen Spiele 2020 zu gewinen, spricht die »Kinderzeit«.

13.02.19

Tabakreste im Müll ...

... lösen tödlichen Brand aus, bei dem fünf Menschen in Lambecht (Pfalz) umkommen.

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