Ausstellung:
Lebensmittelketten. Verschwendung. Geld.

Veranstaltungstipp

Einen gewissen Zusammenhang zwischen Menschen, Vermarktungstechniken und Lebensmitteln stellt der Fotograf Uli Westphal mit seiner Serie »Supernatural« her (hier: Ultraviolettschnitzel). ©Foto: Uli Westphal mit freundlicher Genehmigung Tainá Guedes
Ausstellung: Food Waste Money
Berlin. Am 20. März 2015 wird mit einer Vernissage in den Räumen der Entretempo Kitchen Gallery in der Senefelderstraße die Ausstellung Food Waste Money eröffnet. Bis zum 20. April 2015 haben Besucher dann die Möglichkeit, Werke so unterschiedlicher Foto- und Installationskünstler wie Uli Westphal, Kate Hers Rhee oder Naoko Yasukochi in Augenschein zu nehmen. Aber auch die Kuratorin Tainá Guedes, der Fotograf Tim Thiele und der Zeichner und Künstler Rune Bosse werden mit ihren Arbeiten vertreten sein. Darin leuchten diese die Zusammenhänge aus, die, so Tainá Guedes, »zwischen Lebensmittelketten, Verschwendung und Geld bestehen«. Mottanai (jap.) lautet das zentrale Leitmotiv der Galerie, das sich mit »use, reuse, recycle« übersetzen lässt und als aktives Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung verstanden werden will. Am 27. März 2015 findet außerdem die Dinner Experience mit einer Performance von Camila Rodhi und einem Menü von Tainá Guedes statt.

Entretempo Kitchen Gallery: Die Künstlerin, Autorin (u.a. »Kochen mit Brot«) und Köchin mit brasilianischen Wurzeln Tainá Guedes hat sich »der Betrachtung des Essens in seinem kulturellen und sozialen Kontext verschrieben«. In Ausstellungen, Vorlesungen und Supper Clubs wird hier »ein Schlaglicht auf die politische und soziale Bedeutung des Essens geworfen, in dem sich Geschichte, Gesellschaft, Landeskunde, Wissenschaft, Philosophie und Kommunikation manifestieren.«    

»Food Waste Money« in der Entretempo Kitchen Gallery
21. März bis 20. April 2015
Vernissage: 20. März, 19:00 Uhr
Senefelderstraße 29
10437 Berlin
entretempo-kitchen-gallery.com
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 10 bis 15 Uhr oder nach Vereinbarung
Der Eintritt zu der Ausstellung ist kostenfrei.
Für die Dinner Experience, für die nur noch wenige Plätze frei sind, wird eine Pauschale von 30 Euro erhoben.

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