Gott oder Schrott?

Werbekampagne mit restkulturellem und religiösem Bezug

Kampagne des Privatsenders Bibel TV – »Gott statt Schrott« ©Foto: mgzn-rstkltr
Aus religiösen Dingen halten wir uns von Magazin für Restkultur tatsächlich lieber raus. Was allerdings nicht heißt, dass wir das, was im Namen Gottes zuweilen geschieht, nicht zu kritisieren in der Lage wären (siehe: Keine Rechtfertigung). Wenn aber Bibel TV mittels einer Werbekampagne (siehe Bild) mit einem unverkennbaren restkulturellen Bezug auf die vermeintlichen Vorzüge des Senders aufmerksam zu machen versucht, dann kommen wir um eine Meldung mit Religionsgehalt nicht umhin. Schließlich bekamen wir es vor einigen Tagen sogar mit der Angst zu tun, als wir in einem kleinen Städtchen im Ruhrgebiet auf die metergroße Aufschrift Gott statt Schrott stießen. Was sollte uns das bedeuten?
Treten jetzt tatsächlich religiöse Fanatiker den Kampf gegen Schrott und damit auch gegen Reste an? Ist vielleicht sogar unsere Website gefährdet, auf der wir zwar nicht nur (aber auch) über Schrott zu reden gewillt sind? Dieser Sache mussten wir nachgehen. Im besten Fall, so eine weitere Annahme, würde es sich einfach um eine besonders vertrackte Umweltschutzkampagne handeln. Auf der Website des Senders schließlich fanden wir Gewissheit und lasen dazu, dass »der Kampagnenclaim Gott statt Schrott darauf hinweisen will, dass Bibel TV heute über ein Programmvolumen mit vielen hochwertigen Produktionen aus unterschiedlichen Genres sowie über zahlreiche Spielfilmrechte verfügt«. Gott sei Dank!

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