Kunst – mit ohne Müll.

©Ruby Silvious
Die amerikanische Künstlerin Ruby Silvious hat unter dem Titel »Art Without Waste« eine Reihe von Arbeiten geschaffen, denen eines gemeinsam ist: Für ihre Erstellung kommen überwiegend Rest-Materialien zum Einsatz. Silvious beschränkt ihren kreativen Blick jedoch nicht lediglich auf die überraschende Umwidmung von Pistazien- und Eierschalen oder gebrauchten Teebeuteln zu kunstvoll bemalten Artefakten. Die Serie »Oribrami« macht darüber hinaus auf das Breast Form Fund (BFF) aufmerksam, das Frauen unterstützt, die nach einem Krebsleiden einer Brustprothese bedürfen. Der Name der Serie drückt zudem das Selbstverständnis der Gestalterin aus, die sich selbst als Papierkünstlerin bezeichnet. Die schon im Jahr 2002 vorgestellten Büstenhalter-Modelle, die aus Umverpackungen unterschiedlicher Fast- und Convinience-Food-Ketten bestehen, sind Teil der »Show us your bra«-Kampagne des BFF. Zum Anlass ihrer aktuellen Ausstellung hat die Künstlerin jedoch einige weitere Stücke hinzugefügt. Genannt hat sie die neue Reihe vielsagend »Salvaged«, was soviel wie verwertet bedeutet.
 ©Fotos mit freundlicher Genehmigung Ruby Silvious

ME für magazin-restkultur.de | © Magazin für Restkultur 2015

Der Rest – in anderen Medien

25.06.17

»Kleidung aus Plastikschrott«

Mit obiger (etwas dissonanten) Überschrift fragt Spiegel.de, ob es gut für die Umwelt ist, dass Modekonzerne Kleidung aus Plastikmüll herstellen.

29.05.17

"Selbst beim Talk wird der Restsport erdrückt"

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über die Sendung "Hart aber Fair", in der über die "Untiefen des Kommerzfussballs" debattiert wurde.

17.04.17

»Toter Säugling in Kleidersack«

»Die Leiche des Säuglings lag in einem Kleidersack in einem Container. Zwei Mitarbeiter einer Spedition hatten das tote Baby entdeckt.«

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