Fahrrad »aus der Dose«? 

Fahrrad aus der Dose?

 Aus Wirtschaft und Technik | Kurzmeldung 

[08|15] Wie einer jüngst veröffentlichten Pressemitteilung von TerraCycle zu entnehmen ist, soll es bald Kinderfahrräder gewissermaßen »aus der Dose« geben. Und das geht so: Zusammen mit einem großen multinationalen Verbrauchsgüterhersteller lädt das Unternehmen mit Sitz in Berlin Verbraucher dazu ein, gebrauchte Deodosen in den Filialen einer deutschen Drogerie-Kette abzugeben. Aus den bundesweit gesammelten Aluminiumbehältern sollen dann um die 800 Kinderfahrräder für vorrangig wohltätige Zwecke produziert werden. Angaben des auf Recycling von Stiften, Zahnplegeprodukten und Zigarettenstummeln spezialisierten Berliner Unternehmens zufolge sind um die 400 Gefäße erforderlich, um einen Fahrradrahmen zu fertigen. Dafür würden diese zunächst eingeschmolzen und in Form gebracht. Ob es die Vehikel auch in entsprechenden Duftnoten geben soll, geht aus der Meldung jedoch nicht hervor. Ebenso wenig ist dieser zu entnehmen, ob nicht unter Umständen auch Alternativen zu den aufwändig produzierten und in Alu verpackten Desodorants sinnvoller sein könnten.

Fotos: Dave Crosby/Kungliga biblioteket

ME für magazin-restkultur.de | © Magazin für Restkultur 2015

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