Der Mensch als Rest

Gastbeiträge auf Magazin für Restkultur
Auf Magazin für Restkultur lassen wir gelegentlich Autoren, Experten und andere Akteure zu Wort kommen – und zwar immer dann, wenn uns interessante Ideen begegnen, Veranstaltungsreports erreichen oder wenn wir glauben, dass sich mit „fremden Federn“ ungewohnte Winkel ausleuchten und neue Perspektiven einnehmen lassen. Restvermeidungs- oder -verwertungsideen können darin ebenso eine Rolle spielen wie vielversprechende Alternativen oder aber auch Ideen und Konzepte, die im weiteren oder engeren Sinne »Reste« in den Mittelpunkt stellen. Die von den Autoren geäußerten Ansichten müssen dabei weder im Ganzen noch in Teilen mit der Meinung der Betreiber von Magazin für Restkultur übereinstimmen. Alle Rechte der Gastbeiträge liegen bei den Autoren. Weitere Informationen unter Mitmachen und Copyright/Irrtuemer.

[12|14] Die Kategorie des Restes, so könnte man meinen, eignet sich ausschließlich zur Beschreibung gegenständlicher Schwundstufen. Aber ist das Restsein und Restwerdenkönnen wirklich nur den Dingen vorbehalten? Können nicht auch Menschen zu Resten werden, sich als Reste fühlen? Sind wir nicht alle von vorneherein und immer schon – Restbestände?
Ein Essay unseres Gastautors F. Müller

Der Rest des Lebens:
Alter, Krankheit, Siechtum.
Sich selbst zum Rest machen:
Selbstmord.
Reflektierend und produktiv:
Restkünstler.
Die schamlose Wahrheit über den Rest: Hermes Phettberg.
Versacken mit Weichzeichner:
Ulrich Horstmann.
Immer schon Rest sein:
Leben ist Sterben.
Ein Rest schlechthin:
der tote Körper.
Die menschliche Existenz als Rest:
Restphilosophie.

 

+ Der Autor

Der Rest – in anderen Medien

07.04.18

»Weltraumschrott soll harpuniert werden«

Die FAZ über die von britischen Forschern entwickelten Harpunen, mit denen Weltraummüll aus der Atmosphäre gezogen und zerstört werden soll.

05.04.18

»Das letzte Geschäft«

»In Hessen soll sich ein Mann seit 2016 immer wieder auf Bürgersteigen erleichtert haben. Nun ist er aufgeflogen (…)« Der Spiegel zum »Kotspurleger

06.03.18

132 Jahre alte Flaschenpost

»Erst dachte sie, es sei Müll, dann änderte sie ihre Meinung«, so die SZ zum Fund einer 132 Jahre alten Flaschenpost an einem australischen Strand.

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