»Denn der Mensch ist kein Abfall.«

MdB Wolfgang Kubicki (FDP) bei seiner Rede im Bundestag am 22.02.2018 ©Foto: Deutscher Bundestag

Am Donnerstag der vergangenen Woche ging es heiß her im Bundestag. In einer zum Teil heftig geführten Debatte wurde in Berlin über einen Antrag der AfD-Fraktion beraten. Diese hatte beantragt, dass über das »Verhalten der Bundesregierung im Fall Deniz Yücel«  befunden werden solle. Der Bundestag wolle unter anderem beschließen, dass dem bis zuletzt in der Türkei inhaftierten Journalisten seit längerem eine Vorzugsbehandlung eingeräumt werde. Neben Rednern der AfD, der CDU-/CSU-Fraktion oder der Linken trat auch der stellvertretende Bundestagsvorsitzende Wolfgang Kubicki (FDP) an den Rednerpult. In seiner Rede attestierte er der AfD nicht nur, dass ihr Antrag seiner Auffassung nach von intellektueller Erbärmlichkeit zeuge. Darüber hinaus griff er die in seinen Augen immer häufiger auftretenden Persönlichkeitsrechtsverletzungen der AfD auf. Als Beispiel nannte er die vom AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland getroffenen Aussage, dass man die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung »in Anatolien entsorgen könne« . Hervorzuheben ist nicht nur der Auftritt des 65jährigen, der die AfD-Protestrufe an sich abprallen ließ.
Darüber hinaus stellen wir ohne Rücksicht oder besondere Präferenz zur politischen Heimat Kubickis den folgenden Ausschnitt (der besonders gut zum restkulturellen Schwerpunkt unseres Magazins passt) aus der Rede des FDP-Politikers vor – und lassen ihn ohne weitere Kommentare für sich sprechen:

 

Zur vollständigen Rede Kubickis und weiteren interessanten Beiträgen 
ME für magazin-restkultur.de | © Magazin für Restkultur 2018

Der Rest – in anderen Medien

01.10.18

»Der Schatz für morgen«: Reste

Schwerpunktausgabe des Wirtschaftsmagazin »brand eins« rund um: Reste.

28.09.18

»Mülltrennung auf Belgisch«

»Orange ist für Bio, aber nicht für Eierschalen; blau ist für Plastik, aber nicht für Verpackungen«: über das neue Mülltrennungssystem in Brüssel.

06.09.18

»Burberry stoppt Verbrennen unverkaufter Ware«

»Lieber vernichten als Preise senken - damit soll bei Burberry Schluss sein. Das britische Luxuslabel will Ladenhüter künftig recyceln oder spenden. «

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu



Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.