Das Ende der kostenlosen Plastiktüte? Noch nicht.

Selbstverpflichtung des Einzelhandels lässt auf sich warten

©Foto: Sascha Kohlmann
Bereits im April vergangenen Jahres hat das Europäische Parlament eine Richtlinie verabschiedet, mit der der Verbrauch von Plastiktüten bis zum Jahr 2025 um bis zu 80 Prozent gesenkt werden soll. Zum diesjährigen 01. April wiederum hätte eine vom Einzelhandelsverband (HDE) mit dem Bundesumweltministerium (BMUB) ausgehandelte Selbstverpflichtungsvereinbarung in Kraft treten sollen. Mit dem Ziel die EU-Richtlinie umzusetzen, sollen so anfänglich 60 Prozent und bis in zwei Jahren 80 Prozent aller Plastiktüten in Deutschland nur noch gegen Entgelt abgegeben werden. Doch daraus wird vorerst nichts. »Ein paar Einzelheiten müssten noch geklärt werden«, zitiert die ARD den Sprecher des BMUB Stephan Gabriel Haufe, der sich aber zuversichtlich zeigt, dass die Selbstverpflichtung des Einzelhandels noch in diesem Monat umgesetzt werden könnte. Sollte sich diese allerdings als wirkungslos erweisen, schließt das BMUB eine gesetzliche Regelung nicht aus.

Einige Zahlen*
Am Image der Plastiktüte kratzen vor allem folgende Zahlen:

  • ca. 160.000 Tonnen Kohlendioxid (Treibhausgas) werden allein in Deutschland Jahr für Jahr für die Produktion ausgestoßen – weltweit sind es geschätzte 60 Tonnen Treibhausgase
  • Nur eine von zehn Plastiktüten wird recycelt – ein enormer Ressourcenverlust
  • Bis Plastiktüten vollständig zersetzt werden, vergehen zwischen 100 und 500 Jahre

Quellen: Zeit Online | ARD | *Deutsche Umwelthilfe

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